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2004-12-13 |
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hrsg. von Gerburg Treusch- Dieter, Claudia Gehrke &
Ronald Düker, |
[fatale bewegungen: auto und musik] |2|
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2. Szenario ["What it feels like for a girl"]: play> |
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Zwei Frauen bereiten sich zum Ausgehen vor: die junge "styled" sich, die alte Frau wartet, während sie ein Puzzle legt, in ihrem "guten" Kleid darauf, dass man ihr aus dem Rollstuhl hilft. Im Hintergrund ist die Stimme der jungen Frau zu hören."... you think that being a girl is degrading. But secretly you'd love to know what it's like. Wouldn't you. What it feels like for a girl." Die Musik dringt in den Vordergrund, die junge Frau steigt in das Auto und holt die alte Frau zu einer gemeinsamen Fahrt ab. Der Rhythmus der Musik und das hektische Geschehen verbinden sich zu einem intensiven Szenario, durch das der Refrain klingt, "Do you know what it feels like for a girl. Do you know what it feels like in this world. For a girl." Die Autofahrt durch eine Stadt gerät zur gezielten Attacke gegen männliche Personen, deren Autos die junge Frau mit ihrem Auto rammt, die sie ausraubt und mit deren gestohlenem Auto sie schließlich gegen einen Laternenpfosten rast. |
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videostills©madonna quelle: madonna-online.ch
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Der Clip "What it feels like for a girl" (Musik: Madonna, Regie: Guy Ritchie 2001) inszeniert eine Story, in der das Auto die genderspezifische Form des Selbst und seiner Bewegung innerhalb eines urbanen sozialen Kontextes symbolisiert. Die Oberfläche des Aussehens der jungen Frau und der Autos werden als Zeichen für Verhaltensmuster und Praktiken aufeinanderbezogen, die als typisch weiblich und als typisch männlich codiert sind. Die Musik setzt die Schnitte, von denen aus die Story als das zwangsläufige Aufbrechen der Oberflächen inszeniert wird. Unterbrochen vom Refrain des weiblichen Chors und der Stimme der jungen Frau treibt ihr Rhythmus die aggressive Bewegung der Auto-Mobile voran bis zum finalen Zerbersten der Oberflächen. |
"What it feels like for a girl" |
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videostills©madonna quelle: madonna-online.ch
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Das "Make-Up" der jungen Frau entspricht den
üblichen Erwartungen an ein positiv bewertetes weibliches Äußeres.
Gegenüber der alten Frau zeigt sie sich fürsorglich, und einer
weiblichen Serviceperson steckt sie das zuvor einem Mann geraubte Geld
zu. In Differenz dazu steht ihr Verhalten beim Fahren der Auto-Mobile,
deren glänzende und ebenfalls "aufgemotzte" Oberfläche
in Form und Ausstattung die Clichés von Penis-Symbol und "Macho"
-Attitude bedienen. |
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