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2004-12-13 |
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hrsg. von Gerburg Treusch- Dieter, Claudia Gehrke &
Ronald Düker, |
[fatale bewegungen: auto und musik] |3|
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3. Szenario ["Karma Police"]: play> |
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Mit dem Einsetzen der Musik schweift der Blick durch das leere Innere einer Limousine. Es sind Schritte und das Zuschlagen der Tür zu hören. Das Auto-Mobil setzt sich in Bewegung. Aus der Sicht hinter dem Lenkrad rollt das Auto-Mobil geradeaus einen Highway entlang, einem dunklen Horizont entgegen. Nach einer Weile ist im Scheinwerferkegel ein Mann zu erkennen, der vor dem Auto-Mobil davon läuft. Schließlich bleibt er stehen und dreht sich um. Die Limousine weicht zurück und hinterlässt auf dem Asphalt eine Benzinspur. Zitternd und hinter seinem Rücken verborgen zündet der Mann ein Streichholz an und wirft es auf die Benzinspur, die sofort Feuer fängt. Das Auto-Mobil, in dem zwischenzeitlich im Fond ein Mitfahrer, aber nie eine Person hinter dem Lenkrad zu sehen war, gleitet weiter zurück, wird aber von den Flammen eingeholt, die die nun wieder leere Karosse umschließen. |
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videostills©radiohead quelle: greenplastic.com
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In "Karma Police" ( Musik: Radiohead; Regie:
Jonathan Glazier 1997) ist das Auto ein Auto-Mobil im engen Sinn der Selbstbewegung:
es gibt keine Person, die es steuert. Umgekehrt steuert es vielmehr das
Verhalten der Person außerhalb, die vor ihm davon läuft. |
"Karma Police"
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